Patenbrief, handkolorierte Lithographie, Neu Ruppin 1855, hs. beschriftet Fullschütz (Pate) und Wilhelmine (Patenkind), 21. April 1855.
Ca. 35,5 x 43,5 cm. Etwas fleckig, mehrfach gefaltet, kleine Randeinrisse.
Der Verlag Oehmigke & Riemschneider ging aus einer Buchhandlung hervor und bot ab 1840 die Neuruppiner Bilderbogen an.
In dieser Form und aus Neuruppin sehr selten, die auch als Taufbriefe bezeichneten Papierstücke waren im Format meist deutlich kleiner.
Barthol`s Eisenbahn - Cours - Karte, 21-teilige Karte, 7. Auflage 1862, Verlag Barthol & Co., Berlin.
Zustand akzeptabel, komplett, aufgezogen auf Leinen, gefaltet, durchgehend fleckig, an zwei Stellen stärker (siehe Abbildungen).
Ca. 76 x 55 cm.
Von Amsterdam über Berlin bis Königsberg, von Paris über Genua und Venedig bis München, weiter nach Temesvar über Wien. Selten.
Kaiserl. Königl. Fleisch- und Körner-Consumo-Zoll- und Aufschlags-Zahlungs-Bollete des Hauptaufschlagamtes Wien den 25. Juni 1817... (alles weitere handschriftlich und zum Teil schwer leserlich).
Ca. 14,8 x 27,5 cm.
Sehr guter Zustand, weitestgehend sauber, verso Montagespuren, war mehrfach gefaltet.
Ein für die Formulierungswut der Bürokraten der damalige österreichischen Monarchie typisches, aus heutiger Sicht jedoch hinreissendes Zeitdokument.
Bayreuther Bühnen-Festspiele 1908, 6 Postkarten mit Wagner-Sängern, verso beschriftet, nicht versandt. Im Einzelnen: Martha Leffler-Burckard (Kundry), Alois Hadwiger (Parsifal), Allan C. Hinckley (Heinrich der Vogler), Nicola Geisse-Winkel (Heerrufer), Max Dawison (Friedrich von Telramund), Charles Dalamores (Lohengrin).
Zustand gut, verso etwas fleckig, die Bildseite sehr gut und fleckenfrei. Ca. 14 x 9 cm. Selten.
Johann Plischke & Söhne, Leinen u d Tischzeugfabrik in Freudenthal, 3 Rechnungen, 1912.
Ca. 29 x 22,4 cm. Leichte Gebrauchsspuren, gefaltet.
Mit prächtiger Abbildung der Fabriken im Kopfteil, Stempelmarken und einem Beizettel mit dem Vermerk: „Zufolge der wiederholten Beraubungen unserer Bahnsendungen, insbesondere in letzter Zeit, bitten wir unsere Sendungen nur in gutem Zustande und nur bahnämtlich nachgewogen zu übernehmen….“. Rechnungsadressatin Hochwohlgeboren Fräulein Ida Fritsch, Wien.
Schönes Zeitdokument.
Patenbrief, handkolorierte Lithographie, Neu Ruppin 1855, hs. beschriftet Fullschütz (Pate) und Wilhelmine (Patenkind), 21. April 1855.
Ca. 35,5 x 43,5 cm. Etwas fleckig, mehrfach gefaltet, kleine Randeinrisse.
Der Verlag Oehmigke & Riemschneider ging aus einer Buchhandlung hervor und bot ab 1840 die Neuruppiner Bilderbogen an.
In dieser Form und aus Neuruppin sehr selten, die auch als Taufbriefe bezeichneten Papierstücke waren im Format meist deutlich kleiner.
Setzkasten mit unbemalten Zinnfiguren, verglast.
Ca. 64 x 46,5 x 5 cm.
Eine größere Anzahl an Figuren und Figurengruppen zu historischen Themen, aus dem Nachlass eines Wiener Sammlers, dessen Spezialgebiet die Habsburger des 17. Und 18. Jhdts. sowie in speziellen Prinz Eugen und die Türkenkriege umfassten. Guter Zustand.
Kaiser Franz Josef I. mit dem am 24. 8. 1912 im Hasenbachgraben bei Mitterweissenbach Bad Ischl erlegten Kapitalzwölfender, kolorierte Postkarte nach einer Fotographie.
Ca. 8,5 x 13,4 cm.
Die Fotografie ist bekannt und in mehreren Archiven vorhanden, die kolorierte Postkarte dagegen sehr selten.
Akademische Legion 1848 – Couleurband. Notiz auf beigelegtem Zettel: ….(unleserlich) band, getragen von mir als Mitglied der academischen Legion in Wien, in den Monaten April, Mai, Juni 1848. Rückseitig ergänzt der Name des Trägers.
Bandlänge ca. 121 cm, mehrfach gefaltet, sehr guter Zustand.
Aus dem Nachlass einer Wiener Apotheker-Dynastie. Spannendes und bedeutendes Zeitdokument.
SPD - Eiserne Front, Wahlplakat 1932.
Ca. 42 x 60 cm. Mehrere kleine, sorgfältig hinterlegte Randeinrisse, winzige Läsuren, rechts oben gestempelt (6. 11. 1932) und Signatur in Tinte (Freigabe?).
Die „Eiserne Front“ war ein Zusammenschluss der SPD, der Gewerkschaften, des Angestelltenbundes sowie des Arbeiter-Turn- und Sportbundes gegen Hitlers Nationalsozialisten. Symbol waren drei schwarze oder weiße Pfeile, oft auf rotem Grund. Mit dem Stempel des Wahltages der (letzten freien) Reichtagswahl vom 6. November. Sehr selten.